Boeren

- Süßkartoffeln aus den Vereinigten Staaten -

Danny & Kim

Die traditionelle Kartoffel bekommt immer mehr Konkurrenz. Seit Jahrhunderten wissen wir es nicht besser und unterscheiden nur zwei Sorten: die mehligen und die festkochenden. Doch nun kommen die Amerikaner plötzlich mit Kartoffeln, die süß sind. Und das ist etwas, wovon ein neugieriger Typ wie Yexi gerne mehr wissen möchte. Oder müssen wir sagen: Wovon er gerne mehr essen möchte? Auf geht’s in Richtung Heimat der Süßkartoffel: zu dem Süßkartoffelbauern Danny und zu seiner Tochter Kim, irgendwo im fernen North Carolina.


Cindy meets Yex

North Carolina ist ein echtes Süßkartoffelanbaugebiet. Danny teilt dessen Geheimnis gerne mit Yexi: Es liegt am fruchtbaren Sandboden und dem guten Klima. Als echtem Kartoffelanbauer musst du Danny nichts mehr erzählen. „Ich bin schon die vierte Generation auf diesem Betrieb”, sagt er stolz. Die Liebe zu dem süßen Knollengewächs muss er wohl schon als kleines Kind entdeckt haben, oder? Er lacht. „Du könntest Recht haben. Ich weiß noch, dass ich sieben Jahre alt war und das Pflanzen der Kartoffeln beobachtet habe. Ich habe sie auch gerochen … mmm!”



Von Generation zu Generation

Diese Liebe wurde dann buchstäblich von Generation zu Generation weitergegeben – mittlerweile an Dannys Tochter Kim. Auch die Enkel von Danny arbeiten schon auf der Farm. Bei der Pflanzenkultur ist viel Handarbeit nötig, erzählt Kim. Glücklicherweise gehen ihnen Maschinen zur Hand. Im Betrieb ist viel mechanisiert. Kein Luxus angesichts der riesigen Flächen. Aber jede Kartoffel wird mit der Hand geerntet, um die Qualität zu gewährleisten. Yexi ist sprachlos als er hört, wie groß der Betrieb ist: über 2000 Hektar. Viertausend Fußballfelder!





Kartoffeln – the American way

Danny kennt unsere Vorlieben. Er sieht, dass seine Lieferungen von Süßkartoffeln an Discovered dennoch jedes Jahr weiter steigen. „Wir schätzen eure Bemühungen, die Süßkartoffeln zu promoten. Wir haben eine gute Beziehung zueinander.” Ja, europäische Verbraucher wertschätzen immer mehr die amerikanische Art, Kartoffeln zu essen. Ob Kim vielleicht einen kulinarischen Tipp hat, will Yexi wissen? „Mmm … ich backe die Kartoffeln ganz in Butter. Oder ich koche sie in Scheiben, mit Butter und Zucker. Und roh esse ich sie auch. Einfach so, frisch vom Feld. Schale ab und dann sofort essen - yummi! ”



Von selber süß

Danny und Kim merken durchaus, dass der Verbraucher auf der anderen Seite des Ozeans noch einiges lernen muss. Süßkartoffeln im Kühlschrank aufbewahren? Niemals, fleht Danny. „Dann schmecken sie bitter. Und tu auch nicht zu viel Zucker drauf. Unsere Süßkartoffeln sind schön süß genug. Weißt du auch, was das größte Missverständnis bei euch ist? Viele glauben, dass Süßkartoffeln nicht in herzhafte Gerichte passen. Röste sie einmal mit einer kleinen Zwiebel oder anderem Knollengemüse. Ein bisschen Pfeffer und Salz drauf, et voilà - schon hast du eine leckere Mahlzeit!

Yexi schmunzelt. Offensichtlich produziert Danny die Süßkartoffeln nicht nur mit Leib und Seele aber er kocht sie auch gerne. Aber er hat Recht, muss Yexi zugeben. Bisher hab ich immer gedacht, dass man eine Süßkartoffel nur als Nachtisch essen kann …



Der Anbau im Bilt.


Rezepte mit Süßkartoffel.

Danny und Kims Lieblingsrezept mit Süßkartoffeln

Ms. Susie's Sweet as Candy Sweet Potato
Sweet as candy Sweet potatoes

Hier ein Rezept von Ms. Susie (der Frau von Danny, und Mutter von Kim), was die Süße in den Süßkartoffeln noch mehr betont. Wie es bereits der Name sagt: fast schon Süßigkeiten!


Hier geht‘s zum Rezept

Mehr Rezepte mit Süßkartoffeln